Über uns


 

Geschichte Feuerwehr Seedorf

 

1925 wurde der Feuerwehrverein  gegründet. Die erste Ausrüstung war sehr simpel (Bild). Ein Feuerwehrauto besass die Gemeinde nicht. Das Feuerwehrlokal war ein einfacher Gaden der am selben Ort war wie das jetzige ist.

 

1971 wurde das Feuerwehrlokal um zwei Garagen erweitert und ausgebaut. Dieses Projekt hat im Gesamtwert stolze 29`432.80 Fr. gekostet.

 

1977 wurde die Atemschutzgruppe in Seedorf gegründet.

 

1978 konnte die Feuerwehr Seedorf eine eigene Vereinsfahne angeschafft werden, auf der die Schutzpatronin der Feuerwehr, die hl. Agatha, die schützende Hand über uns Feuerwehrleute ausstreckt.

 

1984 konnte die Feuerwehr ein weiterer Meilenstein verzeichnen. Es wurde ein neues Feuerwehrlokal + Zivilschutzanlage in Betrieb genommen. So blieb es wie wir es heute kennen.

 

1987 Konnte die Feuerwehr ein neues TLF der Marke Iveco beschaffen. Dies wurde genutzt bis zum Jahre 2016.

 

2016 Am 10. September durfte die Feuerwehr das neue TLF der Firma Rosenbauer feierlich eröffnen. Zudem wurde das Tor beim Lokal erneuert. Somit wurde eine hervorragende Zukunft geschmiedet.

 

Archiv Bilder der Feuerwehr Seedorf

Organigramm FW Seedorf 2017


Geschichte Seedorf

 

Um 1200, wohl im Zusammenhang mit der Eröffnung der Schöllenen und dem Aufschwung der Gotthardstrasse als internationale Transitroute, welche ursprünglich ihren nördlichen Ausgangspunkt in Seedorf hatte, erlebte die Ortschaft einen grossen Aufschwung. In dieser Zeit entstand der feudale Turm und wohl auch die Kirche im Unterdorf. Im Oberdorf gründete Ritter Arnold von Brienz das Kloster St. Lazarus, welches vom ritterlichen Lazariterorden bewohnt wurde, der sich der Pflege von Pilgern und Kranken annahm. Durch die Verlagerung des Verkehrs von Seedorf nach Flüelen schwand auch die Bedeutung des Ortes. Das Lazariterkloster starb 1526 aus.

 

Eine neue Förderung ging von der Wiederbelegung des Klosters durch Benediktinerinnen im Jahre 1559 aus. Sie erweiterten die Gebäude und die Klosterkirche 1682 – 1724 zu einer kunstvollen Barockanlage, wo das monastische Ideal bis auf den heutigen Tag gepflegt wird. Die am Gotthardhandel beteiligte Familie A Pro erwarb im 16. Jahrhundert in Seenähe ausgedehnten Grundbesitz, errichtete Warenniederlagen und erbaute 1556 – 1558 das nach ihrem Namen bezeichnete Wasserschlösschen. Die A Pro förderten auch die Kirche, welche als Filiale von Altdorf immer noch um ihre Selbständigkeit kämpfte. 1591 erfolgte die Loslösung. Seedorf war nun eine vollwertige Pfarrei. Die Pfarrkirche St. Ulrich und St. Verena erfuhr 1690 ihre bis heute im wesentlichen gültige architektonische Umgestaltung. Die Ausstattung mit Stukkaturen und Malereien entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Korrektion der Reuss 1850 – 1863, die Verbauung des Palanggenbaches seit 1888 sowie die Melioration der linksseitigen Reussebene in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schufen neues Landwirtschafts- und Siedlungsgebiet.

Kirche St. Ulrich und St. Verena in Seedorf (Bild: Gemeinde Seedorf)